„Atemberaubend wie eine Schussfahrt in unbekanntes Terrain.“ (DIE ZEIT)

„Mit jedem Takt wird hier große Musik präsentiert“ (Fono Forum)

„Gestalterischer Reichtum ohnegleichen“ (Diapason)

Schuppanzigh-Quartett

Neuerscheinung unserer Aufnahme der Streichquartette von Ferdinand Ries, Vol 3.

Klassik-Heute.com schreibt: “Das Ergebnis ist grandios und es erstaunt erneut, dass die Streicher-Kammermusik von Ries immer noch ein Schattendasein außerhalb des Kanons vielgespielter ‚Standard‘-Literatur führt. Die drei hier vorgestellten Werke sind allesamt von musikalisch herausragender Qualität.”

Und: “… diese vorzügliche Darbietung verdient eine unbedingte Empfehlung!”

Schuppanzigh-Quartett

Das Ensemble

Nicht nur die Fachzeitschrift Fono Forum zählt das Schuppanzigh-Quartett „zu den aufregendsten Formationen auf dem Gebiet der historisch informierten Aufführungspraxis“ (Marcus Stäbler). Die vier Musiker kennzeichnet eine Kunst der Differenzierung, ein unbedingter Gestaltungswille, eine enorme dynamische Bandbreite, klare Linienführung und agile Spielfreude.

Internationales Renommee erwarb sich das auf wertvollen alten Instrumenten musizierende Streichquartett durch viele CDs sowie ungewöhnliche Konzertprogramme. Stets im Vordergrund steht die intensive Auseinandersetzung mit dem geschichtlichen Kontext und eine genaue Kenntnis historischer Spielweisen. Auf diesem Gebiet setzt das Schuppanzigh-Quartett seit über 20 Jahren Maßstäbe.

Vom Geist der alten Zeit

Gegründet wurde die Kölner Formation 1996 vom Geiger Anton Steck. Ein Datum mit Signalwirkung, denn genau 200 Jahren zuvor formte der Namenspatron, der Wiener Geiger Ignaz Schuppanzigh (1776 – 1830), das erste, in fester Besetzung spielende Profi- Streichquartett. Dieser historische Vorgänger führte unter anderem Werke von Beethoven oder Schubert erstmals auf. In diesem Sinn will das heutige Schuppanzigh-Quartett den Geist der alten Zeit aufleben lassen. Die vier Streicher, allesamt Experten der „historisch informierten“ Aufführungspraxis, schärfen das Bewusstsein ihrer Zuhörer für eine fruchtbare frühe Phase der Gattung Streichquartett. Sie lenken die Ohren auf neue Aspekte in bekannten Werken der „Wiener Klassiker“ und überraschen mit spannenden Neuentdeckungen aus jener Zeit, etwa des Italieners Gaetano Brunetti (1744 – 1798) oder des deutsch-schwedischen Komponisten Josef Martin Kraus (1756 – 1792).

Schuppanzigh-Quartett, Köln 2018

Ausgezeichnete Neuentdeckungen

Besondere Aufmerksamkeit bei Fachwelt und Publikum erregten die beim Label „cpo“ publizierten Welt-Ersteinspielungen (Vol.1 und Vol.2) mit Werken von Ferdinand Ries (1784 – 1838), einem Schüler und Freund Beethovens. „Dass diese kammermusikalischen Meisterwerke – das sind sie wirklich! – eine so suggestive Wirkung entfalten können, liegt nicht an den Fähigkeiten von Ferdinand Ries allein, sondern auch am maßstäblichen Niveau der Interpretationen“, urteilte Fono Forum darüber.

Auch die 2009 gestartete Edition mit Streichquartetten Joseph Haydns bei Accent wurde mit dem Prelude Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Die Musiker „lassen es prickeln und funkeln, folgen unverhofften Modulationen genüsslich mit Klangfarbenwechseln, haben aber auch den Durchblick, den das Labor Haydn erfordert“, schrieb DIE ZEIT anschließend. Die Reihe wird beim Label cpo mit der dritten Produktion (erscheint 2018) fortgesetzt – diesmal mit zwei Quartetten und einem dramatischen Streichquintett!

„Besonders hier [Beethoven, 59/3 „Rasumowsky“] war das differenzierte Spiel der Musiker erhellend: bei der „Introduzione“ etwa, die sie am Ende geheimnisvoll verstummen ließen, oder bei der berühmten Fuge, die sich zu einem wahren Sturm im Finalsatz entfaltete.“

Schuppanzighs entfesselten QuartettsturmBerliner Morgenpost

„Das Solisten-Ensemble von Tafelmusik… Und das Schuppanzigh-Quartett streicht nur wenige Jahre nach der Gründung in der ersten Reihe vergleichbarer Ensembles“

Klang und Raum: Die Überraschung lauerte in zwei KammerkonzertenOstthüringer Zeitung

„Der Beethoven des Schuppanzigh-Quartetts, der Vortrag des C-Dur Quartetts, war ein Meisterstück an Spielwitz und technischer Konzentration. Mitreißend lebendig. Die Fuge fegte die Blätter von den Bäumen, und ein Sturm entfesselter Virtuosität brachte ein begeistertes Publikum aus der Fassung.“

Ruhestörer mit PfiffDie Rheinpfalz, Speyer

„Schuppanzigh-Quartett begeisterte in der Brühler Galerie“

Aufwühlende KlassikKölner Stadtanzeiger

„Es war eine denkwürdige Stunde: da liegen Sie jahrzehntelang in Vitrinen, werden von weitgereisten Besuchern bestaunt und sind doch nie zu hören. Die Rede ist von den Streichinstrumenten aus der Sammlung des Beethoven-Hauses, die kürzlich restauriert und nun im Rahmen eines Konzertes im Kammermusiksaal der Öffentlichkeit präsentiert wurden. […] Steck verkörpert vom Auftreten und Temperament her den Typ des Teufelsgeigers und gab als Primarius eindeutig den Ton an. Insgesamt spielten jedoch alle Mitglieder des Quartetts mit grandioser Verve, einem energischen, bisweilen aggressiven Ton und mit größtmöglichem Engagement. Das Publikum honorierte dies mit stürmischem Beifall.“

Klanglich überragendes ErgebnisBonner Stadtanzeiger

“Das Ergebnis ist grandios und es erstaunt erneut, dass die Streicher-Kammermusik von Ries immer noch ein Schattendasein außerhalb des Kanons vielgespielter ‚Standard‘-Literatur führt. Die drei hier vorgestellten Werke sind allesamt von musikalisch herausragender Qualität.”

Diese vorzügliche Darbietung verdient eine unbedingte Empfehlung!klassik-heute.com